Professionelle Zahnreinigung – Wie oft?

Das Intervall, in welchem die professionelle Zahnreinigung vorgenommen wird, sollte man zusammen mit der Prophylaxeassistentin und dem Zahnarzt festlegen. Jedoch ist es fast nicht möglich, sämtliche Schmutznischen selbstständig ideal zu pflegen. Es wird dazu geraten, die Prophylaxe im Normalfall zwei Mal jährlich durchführen zu lassen. Wenn Patienten ein geringes Risiko für Parodontitis und Karies haben sowie eine ideale Mundhygiene aufweisen, ist es möglich, das ein Besuch im Jahr völlig genügt. Haben Personen eine besonders schlechte Mundhygiene, wird bei ihnen das Intervall der individuellen Prophylaxe möglicherweise ebenso drei Monate lauten. Selbst bei Patienten, die unter chronischer Parodontitis leiden, besteht die Möglichkeit, dass zwei Termine jährlich zur Zahnreinigung nicht ausreichen.

Bei Paradontitis häufiger zur Individualprophylaxe

Manches Mal müssen Patienten mit einem kranken Zahnhalteapparat bis zu vier Mal jährlich zur Prophylaxeassistentin und den Zahnarzt gehen. Vor einer Parodontitisbehandlung ist es unverzichtbar, dass der sich der Plaque, der sich oberhalb des Zahnfleisches befindet, zerstört wird, ehe der Zahnmediziner bei zahnarzt-berlin-mitte.org unterhalb des Zahnfleisches den Biofilm subgingival beseitigt. Damit eine Stabilisierung der parodontalen Verhältnisse erreicht wird, ist diese professionelle Zahnreinigung häufig unverzichtbar. Man spricht daher von dieser unterstützenden parodontalen Therapie. Hier ist das Intervall individuell zu bestimmen. Jedes Jahr ist es notwendig, das eine individuelle und patientenbezogene Erhebung bestimmter Risikoaspekte der Parodontitis erfolgt, damit die Intervalle für die Behandlungen je nach Situation angepasst werden können. Beim jeweiligen Patienten wird der Parameter festgelegt durch den Mundhygieneindex, den Entzündungszustand des Zahnfleisches, wenn geraucht wird, ein horizontaler sowie vertikaler Knochenabbau, Zahnverlust und mindestens fünf Millimeter große Sondierungstiefen vorhanden sind. Selbst systemische Faktoren, wie zum Beispiel Stress, Interleukin-1-Polymorphismus und Diabetes Mellitus spielen bei der Bestimmung des Parameters eine wichtige Rolle.