Referenzen in der Bewerbung

Die Referenz in der Bewerbung ist freiwillig, deshalb gilt ihre Wirkung als besonders groß. Wenn Sie Ihren Initiativbewerbungen eine bis maximal drei Referenzen beifügen, dann beweist dieser Umstand, dass einstige Vorgesetzte bereit sind, positiv für Sie zu bürgen. Referenzen sind zudem nicht an das Ex-Unternehmen gebunden.

Referenzen – keine verbindlichen Regelungen

Im Gegensatz zu Arbeitszeugnissen gibt es für Referenzen keinen definierten oder genormten Aufbau. Oft sagen sie mehr als Ihr Arbeitszeugnis, denn es gibt keinerlei gesetzliche Vorschriften für einen wohlwollenden Charakter des Referenzschreibens. Ein Arbeitszeugnis muss dagegen immer wohlwollend geschrieben sein, was reale Tatsachen mitunter verfälscht und es unzuverlässig macht. In zahlreichen Führungsetagen wird es deswegen nur noch als Formsache betrachtet. Die Referenz ist dagegen sehr persönlich und wird vom Aussteller in der Ich-Form geschrieben, sie weist aber einige Standardinhalte auf.

Wohin gehört die Referenz in der Bewerbung?

In den Grundregeln stehen für Sie zwei Optionen zur Referenzangabe zur Verfügung. Sie können diese im Anschreiben unter den Anlagen unterbringen oder im Lebenslauf. Dann steht sie bei der jeweiligen beruflichen Position. Den Referenzgeber erwähnen Sie bitte nur namentlich, denn die Telefonnummer steht im Referenzschreiben selbst.

Den Referenzgeber gut auswählen

Idealerweise ist der Referenzgeber jemand, der neutral agiert und dessen Status im beruflichen Bereich hoch ist. Desto mehr wirkt seine Fürsprache. Ihr Kollege vom Schreibtisch wäre also keine gute Idee. Es ist damit zu rechnen, dass der zukünftige Arbeitgeber sich bei ihm noch einmal erkundigt, ob alles stimmt. Vorgesetzte, Auftraggeber, Personalchefs und Geschäftsführer eignen sich besonders gut als Referenzgeber. Als goldene Regel ist zu berücksichtigen: Der Referenzgeber muss in der Hierarchie zumindest eine Position über der Bewertungsperson stehen.